
Pikler® -SpielRaum
Beobachtung mit Respekt
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Was berichten die Eltern, die bisher am Spielraumkurs teilgenommen haben, in ihren Rückmeldungen im Eltern-Auswertungsformular im Yaesakura in Pankow?:
-Am besten gefällt mir die ruhige Umgebung! Die Kommunikation mit den Kindern sowie auch dass der Fokus komplett auf den Kindern ist und man sich die Zeit nehmen darf. -Ich habe rearisiert, wie gut mein Kind mich doch versteht, wenn ich mir die Zeit nehme. Und ich selbst auch ein besseres Verständnis für mein Kind. -Es ist mehr als *nur eine Krabbelgruppe*. - Ich habe mehr Gelegenheiten im Alltag und baue mir immer mehr bewusste Zeiten für mich und mein Kind ein. -Kleine Gruppe hat mir gut gefallen, sodass auf alle individuell eingegangen wird. -Yae schafft eine besonders schöne ruhige Atomsphäre. -Mein Kind hat sich Stück für Stück gelöst und sehr an Sicherheit gewonnen. -Ich habe gelernt, mich zurückzunehmen und mehr zu beobachten, ins Vertrauen und in die Ebtspannung zu gehen. -Es ist eine ideale Vorbereitung für die Eingewöhnung in die Kita. -Angenehme Atmosphäre, toll eingerichteter Spielraum, ruhige, tolle Art von Yae, mit den Kindern spricht. - Persönlich ist mir der Fahrweg zu lang, sonst hätten wir noch mehr gemacht. -Es ist so wertvoll, das Kind in einem geschützten Raum mal ganz ruhig nur zu beobachten.


Pikler®- SpielRaum Kurse
für 3-36 Monate
(8 Sitzungen und ein gemeinsames Online- Elterngespräch)
Zeiten ( 60-90 Min.):
15 Min. vor und nach der Spielzeit (60 Minute) zum Ankommen und als Ausklang
Während der Spielzeit beobachten wir die Kinder und schenken ihnen unsere Aufmerksamkeit. Die Eltern sprechen möglichst nicht miteinander, außer über die Kinder und was sie gerade tun. Gerne unterhalten wir uns 15 Minuten vor und nach der 60-minütigen Spielzeit über allgemeine Dinge..
Mittwochs:
1) 9.30 – 11 Uhr
Für über einjährige Kinder
*Dieser Kurs ist für Kinder geeignet, die bereits freistehen und freigehen können.
2) 12.00 – 13.30 Uhr
Für unter einjährige Kinder
*Dieser Kurs ist für Kinder geeignet, die noch nicht stehen können.
3) 16.30 – 18.00 Uhr
Für über zweijährige Kinder
*Dieser Kurs ist für Kinder geeignet, die bereits sicher gehen können.
*Eine mit grüner Linie markierte Uhrzeit zeigt die gerade laufenden Kurse an.
Kosten :
132€
Termine:
Block (1) 2026:
Mi.:
21.,28. Januar, 4., 11.,18., 25.Februar, 4., 11. März.2026
plus Elterngespräch (am Abend der fünften Sitzung )
am Mi.18.02.
Block (2) 2026:
Mi.:
15.,22. April, 6.,13.,20. Mai, 3.,10.,17. Juni. 2026
plus Elterngespräch (am Abend der vierten Sitzung )
am Mi.13.05.
Über den Pikler®-SpielRaum:
Zitate
In einem geschützten, liebevoll gestalteten Pikler® -SpielRaum mit passenden Materialien und altersgerechten Pikler-Geräten nehmen wir Erwachsene uns Zeit, die Kinder aufmerksam zu beobachten – ruhig, geduldig, verständnisvoll und respektvoll – und lernen sie dadurch immer besser kennen.
Wie entwickeln Säuglinge ihr Gleichgewicht in der Rückenlage?
Wie lange verweilen sie entspannt in der Bauchlage?
Erkunden sie ihre Umgebung auch in der Seitenlage?
Sobald Kinder das Sitzen eigenständig erlernt haben, können sie frei und stabil sitzen – ganz ohne Kissen oder andere Hilfsmittel.
Schritt für Schritt probieren die Säuglinge neue Bewegungs- und Körperpositionen aus, bis sie sich darin sicher fühlen.
Im Pikler®-Spielraum erfahren Eltern durch die Begleitung der Pikler®-SpielRaumleiterin, wie wichtig es ist, in diesem sensiblen Entwicklungsprozess nicht vorschnell einzugreifen – nur weil es „richtig“ erscheint oder der Wunsch besteht, die Entwicklung zu beschleunigen. Stattdessen dürfen die Kinder selbstständig üben, was sie noch nicht vollständig beherrschen. Dabei beobachten Eltern bewusst die Entwicklung ihres Kindes und lernen, diese wertzuschätzen und zu genießen.
Wenn Kleinkinder aus eigener Kraft etwas erreichen, das ihnen zuvor nicht möglich war, empfinden sie eine tiefere Freude als bei Fähigkeiten, die ihnen lediglich beigebracht wurden. Auf lange Sicht entwickeln sie so ein sicheres Körpergefühl und lernen, sich selbstbestimmt zu bewegen – was ihr Selbstvertrauen nachhaltig stärkt.
Unsere Aufgabe als Erwachsene ist es, den Kindern diese Freude und dieses Vertrauen nicht zu nehmen, sondern an ihre Fähigkeiten zu glauben und nicht sofort einzugreifen, nur weil wir meinen, es besser zu wissen.
Das heißt jedoch nicht, Kinder mit Herausforderungen allein zu lassen, sondern präsent zu bleiben, ihnen zu vertrauen und bei Bedarf behutsame und minimale Unterstützung oder alternative Möglichkeiten anzubieten.
Mein Anliegen ist es, Eltern dabei zu begleiten, den Familienalltag und die Erziehung zu Hause achtsamer, entspannter und leichter zu gestalten.
Emmi Pikler
"Lasst mir Zeit":
"Wenn es hinfällt, heben wir es nicht auf. (Natürlich trösten wir es, wenn es weint. Anmerkung: Anna Tardos) [...] Das heißt also, wir schließen damit den direkten, modifizierenden Eingriff des Erwachsenen in die Bewegungsentwicklung aus."
( 2001, S. 26ff)
"Der Säugling lernt im Lauf seiner Bewegungsentwicklung nicht nur sich auf den Bauch zu drehen, nicht nur das Rollen, Kriechen, Sitzen, Stehen oder Gehen, sondern er lernt auch das Lernen. Er lernt sich selbstständig mit etwas zu beschäftigen, an etwas Interesse zu finden, zu probieren, zu experimentieren. Er lernt Schwierigkeiten zu überwinden. Er lernt die Freude und Zufriedenheit kennen, die der Erfolg - das Resultat seiner geduldigen, selbständigen Ausdauer - für ihn bedeutet."
Ute Strub
(im Vorwort zu "Lasst mir Zeit"):
"Aus dem aufmerksamen Interesse für die Kinder entwickelt sich dann jene Ruhe und Gelassenheit des Erwachsenen, die einerseits Selbststädigkeit ohne Angst und Drängen ermöglicht, andererseits klare Grenzen setzt, wo es für die Sicherheit und soziale Entwicklung des Kindes notwendig ist."
Heinrich Jacoby
"Jenseits von Begabt und Unbegabt":
"... nicht vorzeitig eingreift, Vertrauen dazu, dass sich - ebenso wie beim Sitzen, Stehen und Laufenlernen des Kindes - ohne unser Zutun etwas entwickelt.(...) Je mehr man ein Kind in Ruhe lässt, desto sicherer kommt der Moment, in dem das Kind so etwas von sich aus probiert."
Emmi Pikler
"Miteinander vertraut werden":
"Wenn der Erwachsene den Säugling in eine Position bringt, die er noch nicht selbstständig einnehmen und verlassen kann, [...] verunsichert er den Säugling, macht er ihn künstlich hilflos. Er macht ihn inkompetent. Wenn er ihn mit Spielzeug unterhält oder ihn anspornt zu spielen, so stört er nicht nur die autonome Situation, sondern verstärkt die momentane Abhängigkeit des Kindes."
(2008, S. 142)
Magda Gerber
"Dein Baby zeigt Dir den Weg"
„Lassen Sie es selbst Initiator und Problemlöser sein. Wir können das Leben als eine Folge von Konflikten oder Schwierigkeiten sehen. Je öfter wir eine winzige Schwierigkeit gemeistert haben, umso fähiger fühlen wir uns beim nächsten Mal.“
( 2000, S. 36)
Emmi Pikler
"Friedliche Babys - zufriedene Mütter":
Geduldig und behutsam leiten wir das Kind mit viel Liebe auf dem Weg, der aus dem Säuglingsalter in die Welt der größeren Kinder und der Erwachsenen führt.“
(2009, S. 128)
